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Projektwoche 2026: Kreativität an der Nähmaschine & Projekttag in der Spessartklinik Bad Orb

Gelungener Projekttag in der Spessartklinik Bad Orb

Ein besonderes Highlight der Projektgruppe „Smoothies- gesunde Drinks“ war ein Tag zum Thema „Gesunde Ernährung“ in der Spessartklinik. Eine der Zielgruppen der Reha-Klinik sind Kinder und Jugendliche mit Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen, also der ideale Ort, um viele Informationen zu bekommen. Frau Schäfer-Labude, Teamleiterin Ernährung, begrüßte die Schülerinnen und Schüler und ihre Betreuerinnen in der perfekt ausgestatteten Lehrküche der Einrichtung und übergab den Stab an ihr Ernährungs-Fachpersonal.

Frau Neumann und Frau Lang (beide Diätassistentinnen) teilten die 18 Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen ein und schon ging es los. Nach kurzer Hygieneunterweisung wurden die Hände gewaschen, Schürzen umgebunden und verschiedene Dienste und Aufgaben verteilt. Ziel waren vier Pizzen in unterschiedlichen Geschmacksvariationen von Salami über Thunfisch zu Gemüse und Mozzarella. Und nicht zu vergessen: einen unglaublich leckeren Mango-Lassi mit frischer Minze zum Nachtisch. Satt und zufrieden wurden noch ein paar Ernährungstipps eingeholt und natürlich die Küche wieder in Ordnung gebracht. Die zweite Gruppe verzog sich in den Tagungsraum der Klinik, um sich mit Ernährungswissen zu beschäftigen. Hier hatte Frau Lang drei Stationen vorbereitet, an denen geschätzt, diskutiert und geraten werden sollte: eine Ernährungspyramide, Riechdöschen mit verschiedenen Gewürzen und ein „Getränke-Zucker-Check“. Gerade bei letzterem wurden die Augen vor Staunen groß: „Wie, soviel Zucker ist in dem Saft drin? Ich dachte, der sei gesund!“. Zum Abschluss gab es ein spannendes „Ernährungs-Quiz-Spiel“, bei dem mit harten Bandagen um den Sieg gekämpft wurde. In der kurzen Pause wurde der Spielplatz der Einrichtung in Beschlag genommen und dann die Gruppen gewechselt.

Die beiden Begleiterinnen Nicole Fieres und Regina Kriegsmann waren begeistert von der tollen Organisation des Tages, den kreativen Ideen und den hilfreichen Anregungen der Fachfrauen. Schön war auch, dass eine ehemalige Schülerin gerade ihr BG-Praktikum im Ernährungsbereich absolvierte und somit die Brücke zwischen Spessartklinik und FAG schlug.

Alle Beteiligten warten sich einig, dass es ein mehr als gelungener Projekttag war!


 

Kreativität an der Nähmaschine

Die Nähmaschinen rattern, Scheren schneiden Stoffe und Spitze zurecht und überall entstehen neue Ideen. Im Rahmen der Projektwoche 2026 an der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach arbeiteten Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 vom 15. bis 19. Juni mit großer Begeisterung am Projekt.

Alle Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, ihre eigenen schlichten Basic-Kleidungsstücke mit Spitze und dekorativen Stoffen individuell zu gestalten und aufzuwerten. Dabei konnten sie nicht nur ihre Kreativität ausleben, sondern auch handwerkliche Fähigkeiten entwickeln und erweitern. Projektleiterin Martina Beringer erklärt: „An Spitze führt diese Saison kein Weg vorbei. Kaum eine Kollektion kommt ohne mindestens ein Teil aus Spitze aus.“ Bei diesem Projekt lernten die Schülerinnen, wie sie mit Spitze und anderen Materialien ihren Kleidungsstücken eine ganz persönliche Note verleihen können.

Mit großem Eifer starteten die Teilnehmerinnen in ihre Projekte und griffen beherzt zu Stoff, Spitze und Schere. Dabei lernten sie die Grundlagen des Nähens, den Umgang mit der Nähmaschine sowie verschiedene Techniken des Zuschnitts und der Verarbeitung von Stoffen kennen. Schnell wurde deutlich, dass neben Kreativität vor allem eines gefragt war: Geduld.

Eines zeigte sich im Laufe der Woche besonders: So edel Spitze auch wirken mag, ihre Verarbeitung ist mit den richtigen Techniken durchaus erlernbar. Die Schülerinnen beschäftigten sich mit verschiedenen Nähmethoden und erfuhren, worauf bei der Verarbeitung empfindlicher Materialien zu achten ist.

Am letzten Tag der Projektwoche präsentierte die Gruppe ihre Ergebnisse an einem liebevoll gestalteten Infostand in der Eingangshalle der Schule. Dort konnten Besucherinnen und Besucher anhand zahlreicher Vorher-Nachher-Bilder nachvollziehen, wie aus schlichten Kleidungsstücken individuelle Unikate entstanden. Gleichzeitig boten die Stände Einblicke in den Arbeitsprozess und die verwendeten Materialien. Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation der fertigen Kleidungsstücke auf dem roten Teppich. Begleitet von der Schulband stellten die Schülerinnen ihre selbst gestalteten Kreationen der Schulgemeinschaft vor und präsentierten stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit. Frau Beringer weist darauf hin, dass die Verarbeitung bereits getragener Kleidungsstücke häufig deutlich aufwendiger ist als die Arbeit mit neuen Stoffen aus Meterware. Die zusätzliche Mühe lohne sich

jedoch, denn die entstandenen Einzelstücke seien nicht nur kreativ und individuell, sondern könnten auch mit gutem Gewissen getragen werden. Am Ende der Projektwoche zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen. Neben vielen kreativen Unikaten entstanden neue Kontakte, gemeinsame Erinnerungen und die Freude daran, eigene Ideen erfolgreich umzusetzen. Die Projektwoche bot den Schülerinnen die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten, Neues zu lernen und zu erleben, wie aus einfachen Kleidungsstücken mit etwas Geduld, handwerklichem Geschick und vielen Ideen ganz besondere Einzelstücke entstehen können.


 

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