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Gemeinsam gegen Schulstress: Schüler entwickeln eigene Ideen

Leistungsdruck, hohe Erwartungen und Zukunftsängste – viele Schülerinnen und Schüler erleben heute großen Stress im Schulalltag. Um dem aktiv zu begegnen, hat die Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach an einer Workshopreihe zur mentalen Gesundheit teilgenommen. Das Projekt, organisiert vom SV Bildungswerk und gefördert durch die Barmer Krankenkasse, zielt darauf ab, junge Menschen zu stärken und Schule als gesünderen Lebensraum zu gestalten.

In drei Workshops setzten sich zwölf freiwillig teilnehmende Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen mentale Gesundheit, Stressbewältigung und Schule als unterstützendes Umfeld auseinander. Während zunächst Grundlagen vermittelt wurden, lag der Fokus anschließend auf der praktischen Umsetzung: Die Teilnehmenden lernten, wie man Projekte plant, strukturiert und mit klaren Zielen umsetzt sowie Ergebnisse reflektiert und nachhaltig weiterentwickelt.

Begleitet wurden die Workshops von den jungen Teamenden Maxim Seeck und Jayden Hollenhorst, die mit ihrer Nähe zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler besonders gut ankamen.

Neben organisatorischen Fähigkeiten ging es auch um Mitbestimmung in der Schule: Welche Möglichkeiten haben Schülerinnen und Schüler, Veränderungen anzustoßen? Wie kann die Schülervertretung wirken? Und wie lassen sich Anliegen gegenüber Lehrkräften und Eltern kommunizieren?

Auf dieser Grundlage entwickelten die Teilnehmenden drei konkrete Projekte: Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Entlastung bei Klassenarbeiten, etwa durch entzerrte Prüfungsphasen und alternative Leistungsnachweise. Eine zweite Gruppe erarbeitete Ideen für anonymes Feedback an Lehrkräfte. Die dritte Gruppe möchte Unterstützungsangebote und Ansprechpartner in der Schule übersichtlicher und frühzeitig zugänglich machen.

Wie diese Projekte umgesetzt werden, liegt nun in der Hand der Schülerinnen und Schüler selbst. Die positive Resonanz zeigt jedoch schon jetzt: Die Workshopreihe hat wichtige Impulse gesetzt und könnte das schulische Miteinander nachhaltig verbessern.


 

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