Japan zu Gast in der 7k
Generalkonsulat besucht Klasse im Rahmen der Aktion „Japan im Klassenzimmer“
Wie sieht der Schulalltag in Japan aus? Was interessiert Jugendliche dort und welche Rolle spielen Manga, Anime und andere Bereiche der Popkultur? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich die Klasse 7k der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach bei einem besonderen Besuch des japanischen Generalkonsulats.
Im Deutschunterricht mit ihrer Klassenlehrerin Michelle Schindler hatte sich die Klasse zuvor mit Japan beschäftigt. Dabei entstand die Idee, das Thema nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern Japan auch einmal ganz unmittelbar kennenzulernen. Möglich wurde dies durch das Programm „Japan im Klassenzimmer“, das vom Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main bereits seit 2002 angeboten wird. Ziel der Aktion ist es, Schülerinnen und Schülern Japan, seine Kultur und den Alltag näher zu bringen und Interesse am Land zu wecken.
Drei Schulstunden lang waren Mitarbeiterinnen des Kulturbereichs des Generalkonsulats zu Gast in der 7k. Mit einer anschaulichen und lebendigen Präsentation erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den japanischen Schulalltag und die japanische Popkultur. Dabei gab es immer wieder Gelegenheit, Fragen zu stellen und Vergleiche zum eigenen Schulalltag zu ziehen.
Besonders anschaulich wurde der Besuch durch die vielen Materialien, die die Gäste mitgebracht hatten. Die Schülerinnen und Schüler konnten in verschiedenen japanischen Büchern stöbern, ein kleines Erzähltheater erleben und zahlreiche weitere Gegenstände und Materialien aus Japan kennenlernen. Dadurch blieb es nicht bei einer Präsentation am Smartboard – die japanische Kultur wurde im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.
Auch ein praktischer Teil gehörte zum Besuch. Die Klasse konnte sich selbst mit einem Element japanischer Kultur beschäftigen und dabei erfahren, dass hinter vielen Traditionen und Bräuchen ganz eigene Geschichten und Bedeutungen stehen.
Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch eine schöne Ergänzung zum bisherigen Unterricht. Vieles, was sie zuvor über Japan gelesen und erarbeitet hatten, konnten sie nun mit konkreten Beispielen verbinden. Gleichzeitig wurden sicherlich auch einige Vorstellungen über Japan erweitert oder neu entdeckt.
Das Programm „Japan im Klassenzimmer“ zeigt dabei, wie gewinnbringend es sein kann, wenn Unterricht durch eine direkte Begegnung ergänzt wird. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, Menschen zu begegnen, die Japan aus erster Hand kennen, Fragen zu stellen und Kultur einmal außerhalb von Schulbuch und Arbeitsblatt zu erleben.
Die Klasse 7k und Frau Schindler bedanken sich herzlich beim Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main für den interessanten und abwechslungsreichen Besuch und die vielen mitgebrachten Materialien.
Interessierte Schulen und Lehrkräfte, die mehr über das Programm „Japan im Klassenzimmer“ erfahren möchten, können sich an das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt am Main wenden. Das Generalkonsulat freut sich über neue Kontakte und weitere Schulen, die Interesse an einem solchen Besuch haben.
Für die 7k steht jedenfalls fest: Japan war an diesem Tag nicht nur ein Thema im Deutschunterricht, sondern für drei Schulstunden zu Gast im Klassenzimmer.

