Fahrten und Austausch

Skifreizeit der FAG in Zauchensee

Unvergessliches Erlebnis für 192 Schüler

Auch in diesem Jahr hieß es wieder für 192 Schüler des Gymnasial- und Realschulzweiges sowie fünf Schüler aus der Hauptschule: „Zauchensee, wir kommen!“

Am Tag der Zeugnisausgabe starteten morgens um 5 Uhr 101 Schüler der Klassen 7g, 7h, 7k und 7e in 3 Bussen mit ihren Begleitern Ramona. Walz, Olav Schäfer und dem Studenten Olaf Jahn in Richtung österreichische Alpen, wo sie vom Organisationsteam der Skifreizeit – Anja Barwich, Rainer Donat, Dieter Weber und Daniel Unkrich bereits erwartet wurden. Kaum richtig angekommen, wurden Koffer geschleppt, Zimmer in Beschlag genommen und das Haus inspiziert. Alles da – Turnhalle – Tischtennis-Platten – Tischkicker – Getränkeautomat und natürlich das unverzichtbare WLAN und der Skikeller …. Aber wo sind die Skier und die Skischuhe? Hier soll doch Ski gefahren werden?! Ah… selber holen ist angesagt, aus dem nah gelegenen Intersport. Na dann los. Vollgepackt und mit nicht mehr ganz so erwartungsvollen Gesichtern ging es zurück zum Ennshof. Ski fahren soll Spaß machen? – Na, da muss aber noch einiges passieren!

Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, hieß es: “Auf die Bretter fertig, los!“ 

Der eigens für unsere Gruppe eingesetzte Skibus fuhr uns nun täglich direkt von der Haustür aus in die 15 Minuten entfernte Weltcuparena Zauchensee. Fleißig wurden das Bewegen in der Ebene, erstes Aufsteigen, die ersten Abfahrten und der Schneepflug geübt. In der Mittagspause haben Daniel Unkrich und Anja Barwich mit der tatkräftigen Unterstützung von den Studentinnen Jana und Susanne am Tellerlift einen Übungsparcours, bestehend aus Slalom-, Ausweich-, Brems-, Rückwärts- und Übersteiger-Station (später noch ergänzt durch eine Sprungschanze und einen Stangenwald), aufgebaut.

Wer das Bremsen beherrschte, wurde in das Tellerlift fahren eingewiesen und konnte dann selbstständig, mittels Stationskarten, an der individuellen Verbesserung seiner Fahrtechnik arbeiten. Die Stationen mit ihren bunten Hütchen, Slalomstangen, Pinseln, Lochstangen sprachen die Schüler an, sie zeigten sich deutlich motivierter  als beim herkömmlichen ‚Stehen‘ in der Gruppe. Jeder konnte sein  Lerntempo selber bestimmen und musste sich nicht durch ‚schneller Lernende‘ unter Druck gesetzt fühlen. Für die individuelle Korrektur standen vier Skilehrer mit Rat und Tat zur Seite.

Auch die durch den Förderverein der FAG finanzierten Kurzski von Elan kamen wieder voll zum Einsatz – ermöglichen sie den ‚ängstlicheren Schülern‘ einen angstfreien Einstieg in den Skisport. An dieser Stelle nochmal ein herzlichen Dankeschön von der Schule an den Förderverein.

Schüler, die den Parcours mehrmals sicher und kontrolliert durchfahren hatten, erhielten einen ‚Grünen Punkt‘ und wurden in Kleingruppen mit einem Skilehrer ins Skigebiet ‚entlassen‘.

Motiviert durch die tollen Ergebnisse der Mitschüler im Parcours ließen sich fast alle Schüler anstecken, so dass am Ende des 2. Tages alle Schüler die erste Liftfahrt erfolgreich gemeistert haben.

Die ‚Profis‘ unter den Schülern arbeiteten in der Zwischenzeit mit  Rüdiger Führlich an ihrem skifahrerischem Können. Kurzschwünge, langgezogene Radien, Carving standen ebenso auf dem Programm wie Buckel fahren und ‚Schlange fahren‘. So wurden aus Rohdiamanten langsam echte Edelsteine.

Glücklich darüber, dass Ski fahren doch Spaß machen kann, ging es gegen 15:30 Uhr zurück ins Jugendhotel nach Altenmarkt. Bis zum Abendbrot standen Körperpflege, Ortserkundungen und Relaxen auf dem Plan. Nach dem Abendbrot noch mal schnell ein Stündchen in die Turnhalle und um 21:30 hieß es ‚Licht aus – Nachtruhe‘!

In den folgenden Tagen wurde viel geübt und an der Technik gefeilt. Immer längere und anspruchsvollere Strecken wurden zurückgelegt. Egal ob blaue, rote oder sogar schwarze Pisten, ob Neuschnee oder aufgeworfene Hügel, wer den Dreh erst einmal raus hatte, konnte gar nicht mehr genug bekommen. Der freie Nachmittag wurde von vielen Schülern genutzt, das Erlebnisbad mit Freifallrutsche unsicher zu machen oder im Ort shoppen zu gehen.

Das Ende der Skiwoche kam wieder mal viel zu schnell. Nach einer ausgelassenen Disco hieß es Koffer packen, Leihmaterial zurückgeben und ehe man sich versah, bog auch schon der Bus mit den „neuen“ 91 Schülern der Klassen 7i, 7L, 7d, 7f und 7a mit ihren Begleitern Katja Asimyadis und Karin Gerhardt-Hoell und einer neuen Studentin (Katrin) um die Ecke. Für Anja Barwich, Rainer Donat, Dieter Weber und den ‚Studenten‘ Joe Führlich, Daniel Unkrich, Jana Unkrich, Susanne Keim, Olaf Jahn sowie Jörg Baldewig hieß es: „Auf in die zweite Runde.“

Da die Zimmer noch nicht wieder bezugsfertig waren, ging es zuerst zur Skiausleihe. Nach einer kräftigen Mittagsmahlzeit konnten die Zimmer bezogen werden. Doch wer dachte, das war es für heute, hatte sich geirrt. Hausordnung und Pistenregeln wurden nochmals besprochen und dann folgte eine ‚Theoriestunde‘ in Sachen –‚Wie ziehe ich meinen Skischuh richtig an ….‘. Nicht genug der Schinderei ‚durften‘ alle Anfänger anschließend in voller Montur auf dem ‚Exerzierplatz‘ antreten – für die ersten Schritte im Schnee! Hundemüde, aber voller Erwartung ging es um 20 Uhr auf die Zimmer und um 20:30 hieß es für heute ’„Licht aus – Nachtruhe!“

Am nächsten ging es dann endlich richtig los! Die Skiarena Zauchensee bot auch in der 2. Woche ideale Bedingungen für Anfänger und Könner. Dank der großzügigen Unterstützung der Liftgesellschaft durften wir wieder unseren Stationsparcours am Übungslift stecken und konnten den Anfängern so optimale Voraussetzungen zum Lernen schaffen.  Es wurde wieder viel in Eigenregie an den Stationen geübt und an der Technik gefeilt, sodass binnen kürzester Zeit die meisten Schüler die Pisten im Skigebiet ’erobert‘ hatten. Bei strahlendem Sonnenschein und leeren Pisten konnten alle Schüler die Abfahrten auf den breiten Familienpisten, den langen Ziehwegen durch verschneite Wälder oder auch auf der Weltcuppiste in vollen Zügen genießen.

Dank des großen Engagements jedes einzelnen Kollegen und durch die tatkräftige Unterstützung unserer Studenten sowie der unschlagbaren Gastfreundlichkeit unserer Herbergsfamilie können wir wieder mal auf eine rundum erfolgreiche und nahezu verletzungsfreie Fahrt zurückblicken.

An dieser Stelle möchten sich die Schulleitung und das Organisationsteam mit Anja Barwich, Rainer Donat und –leider zum letzten Mal – Dieter Weber nochmals herzlich bei den Kollegen für ihren Einsatz bedanken, die trotz Verletzung und Krankheit ihrem Dienst mit großem Engagement nachgekommen sind.

Unser Dank gilt in der ersten Woche: Unseren Kollegen Ramona Walz, Olav Schäfer sowie unseren Externen: Daniel Unkrich, Joe Führlich, Jana Unkrich, Susanne Keim, Olaf Jahn, Peter Krüger und Jörg Baldewig

In der zweiten  Woche: unseren Kolleginnen Katja Asimyadis, Karin Gerhardt-Hoell und den Externen: Daniel Unkrich, Joe Führlich, Jana Unkrich, Susanne Keim, Ola Jahn, Jörg Baldewig und Kathrin Seidner.

 

Unser besonderer Dank gilt den beiden Dezernenten im Staatlichen Schulamt, Erich Schleßmann und Joachim Pfannmüller, die durch ihre schnelle und unbürokratische Unterstützung geholfen haben, einen personellen Engpass auf der Betreuerseite der Fahrt zu vermeiden.     

Eine aktuelle Bildergalerie von den Fahrten wird in Kürze auf unserer homepage www.genth-schule.de zu finden sein.

Weitere Bilder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen aus Altenmarkt / Zauchensee
Touristenausstattung
Lernerfolg
Das Modell Singer
Leon:
Ennshof
Tauernkarlift
Bewunderung
Von nun an gehts bergab
Bergstation der Schwarzwandbahn auf 2113 m Höhe
Schussfahrt unter der Schwarzwandbahn
Geographiestunde
Verpflegung der besonderen Art:
Gruppenbild vor der Adlerhorstalm
Geburtstagstorte für Orkan
Zwangsernährung
Handarbeit
Altenpflege
Exerzieren auf dem Kasernenhof
Endlich da!
Mathematik überall!
Gamerzone
Knigge für Anfänger:
Hinterrücks zusammengefasst
Zauchensee
Kaiserwetter
Einseitige Ernährung
Stimmung im Keller
TouristenausstattungZur Senkung der Reisekosten mussten sich die Schüler im Anfängerkurs mit jeweils nur einem Ski begnügen
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Friedrich-August-Genth-Schule: Mit 190 Schülerinnen und Schülern in Österreich

Durch neue Stationenarbeit noch erfolgreicher!

Endlich ging es los  – nach Wochen der Vorbereitung durch das Skiteam Anja Barwich, Rainer Donat und Dieter Weber! Aber auch im Sportunterricht haben alle fleißig auf Inlinern geübt und auch die Pistenregeln sind längst zum festen Bestandteil des Sportunterrichts worden.

Am 8.2.2014 um 04:30 Uhr morgens starteten die ersten 95 Schüler der Klassen 7a, 7e, 7f, 7g und 7k mit ihren Begleitern in Richtung Salzburger Land.  „Altenmarkt/Zauchensee, wir kommen!“ Aber zunächst mussten die Busbegleiter Herr Faulstich, Herr Unkrich (Referendar) und Herr Trupp  im Dunklen Herr über die Berge von Gepäckstücken werden. So manch einer wollte offensichtlich auswandern. Nach geduldigem Hin- und Herpacken waren alle Koffer und Taschen verstaut, alle Schüler saßen in den richtigen Bussen und es konnte endlich losgehen!

Um 14 Uhr erreichten die Busse den Ennshof in Altenmarkt/Zauchensee. Hier wurden sie freudig vom Skiteam der FAG und den zur Unterstützung angereisten Studenten begrüßt. Koffer wurden ausgeladen, Zimmer bezogen und dann ging es auch schon in den Ort zur Skiausleihe. Eifrig wurden Schuhe getestet, Helme probiert und die ‚stylischsten‘ Ski ausgeliehen. Bis zum Abendbrot hatten alle noch Zeit um Haus und Gegend in Kleingruppen zu inspizieren und sich häuslich einzurichten.

Bei ergiebigem Schneefall ging es am nächsten Morgen für die 75 reinen Anfänger zum ersten Mal ‚auf die Bretter‘. Nach dem Kennenlernen vom Material in Kleingruppen (Einsteigen in die Bindung – Bewegen in der Ebene – erstes Aufsteigen  - Bremsen – Richtungsänderung) wurde nach der Mittagspause für die Anfängerschulung zum ersten Mal der von Referendar Daniel Unkrich ausgearbeitete Parcours aufgebaut. An sieben Stationen konnten die Schüler nach einer kurzen Einweisung selbstständig mittels Stationskarten an der Verbesserung ihrer Fahrtechnik arbeiten. Jeder Schüler konnte das Arbeitstempo für sich selber bestimmen und auch gezielt an seinen Schwächen arbeiten. Auch die Korrektur erfolgte individuell. Kein Schüler musste Bedenken haben, dass er andere aufhält, nur weil er mal gefallen war oder etwas nicht auf Anhieb geklappt hat. Kein Schüler musste sich Korrekturen anhören, die gar nicht auf ihn zutrafen. Die Stationen mit ihren bunten Hütchen und den Slalomstangen sprachen die Schüler an und diese zeigten sich deutlich motivierter als beim ‚Stehen in der Gruppe‘. Die Übungszeit konnte so um ein Vielfaches erhöht werden. Schüler, die den Parcours mehrmals sicher durchfahren hatten, wurden in Kleingruppen mit ‚ihrem‘ Skilehrer ins Skigebiet ‚entlassen‘. Die Rückmeldung der Skilehrer, die die Schüler im Skigebiet betreuten, war durchweg positiv. Die Schüler seien sicherer unterwegs und sehr gut auf die Piste vorbereitet. Wofür auch die Unfallstatistik spricht: Keine Verletzten auf der Skipiste bei 95 Schülern!!

In den darauffolgenden Tagen wurde in leistungshomogenen Gruppen im Skigebiet bis zu fünf Stunden geübt und an der Technik gearbeitet. Die 20 ‚Profis‘, die bereits zu Beginn der Skifreizeit Ski fahren konnten, staunten nicht schlecht, als man sich auf der Piste begegnete. Immer längere und anspruchsvollere Strecken wurden zurückgelegt. Einige Gruppen ‚schaukelten‘ sogar ins zwei Täler entfernt gelegene Kleinarl. Wie immer bildete aber das sichere Befahren der Weltcuppiste in Zauchensee den krönenden Abschluss – ‚Einmal da fahren, wo die Profis um Medaillen  kämpfen‘.

Natürlich kamen auch die Könner unter den Schülern auf ihre Kosten. Auch sie haben sich neuen Herausforderungen gestellt und an ihrer Technik gearbeitet – hier standen die Position auf dem Ski, das Carven und die geländeangepassten Schwünge im Vordergrund. Aber auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz, wie beim Befahren des Naturfunparks in Flachauwinkel/Kleinarl. Nach dem Ski fahren wurde für die Unermüdlichen die Turnhalle und Mehrzweckhalle geöffnet, wo nach Bedarf Völkerball, Fußball oder Trampolin angeboten wurde. Es blieb aber auch noch genügend Zeit für Stadtgänge oder einfach nur zum Erholen und Quatschen.

Am freien Nachmittag ging es für 30 Schüler in das ortsansässige Erlebnisbad mit Freifallrutsche und Black Hole, andere bevölkerten die Turnhalle oder lagen faul auf dem Sofa im Foyer. Viel zu schnell ging die Woche vorbei. Gerne wären viele Schüler noch geblieben, jetzt wo es gerade richtig klappte. Aber …

…  um 01:00 Uhr am 15.2. starteten die nächsten 95 Schüler der Klassen 7d, 7h, 7i, und 7L mit den begleitenden Lehrerinnen Christiane Edo Ros, Gabriele Drews und Maja Wiemann. Mit ihnen trafen um 10:00 Uhr  auch 3 ‚frische‘ Studenten im Ennshof ein. Für Anja Barwich, Rainer Donat, Dieter Weber, Rüdiger Führlich und Olaf Jahn ging es in die zweite Runde. Leicht übermüdet, aber voller Erwartung, kletterten die Schüler aus den Bussen. Berge von Koffern stapelten sich in der Mehrzweckhalle, bevor  gegen Mittag die frisch gereinigten Zimmer bezogen werden konnten. Wieder wurden 80 Paar Ski, Schuhe und Stöcke an ‚Mann und Frau‘ ausgegeben, die Umgebung inspiziert und Fragen aller Art beantwortet. An diesem Abend ging es früh in die Betten, um für den nächsten Tag ausgeschlafen und fit zu sein.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet hieß es dann endlich: ‚Ab auf die Bretter‘! Die Profis und Fortgeschrittenen wurden mit ihren Skilehrern zur Gruppeneinteilung und zum Kennenlernen des Skigebiets auf die Pisten entlassen. Die 55 Anfänger übten am Vormittag fleißig an den Grundlagentechniken, um dann nach der Mittagspause mit dem selbstständigen Üben im Parcours zu starten. Auch in dieser Woche waren die Fortschritte bombastisch. Schnell wurden einzelne Gruppen ins Skigebiet ‚entlassen‘. Mitte der Woche konnten alle Schüler Tellerlift fahren, sodass dem geplanten Ausflug nach Flachauwinkel nichts im Wege stand. Bei herrlichem Wetter wurden neue Pisten erkundet und von vielen Gruppen der Funpark erobert. Am letzten Skitag hat uns der Wettergott noch einmal richtig verwöhnt – strahlend blauer Himmel, leere Pisten und alle Schüler auf der Piste! Den meisten Schülern fiel der Abschied am Freitagabend doch recht schwer. Als die Ski so aufgereiht an der Hauswand standen, wurde der ein oder andere doch etwas wehmütig – gerne wären er noch länger geblieben.

Auch wir wären gerne noch etwas geblieben: Das gute Wetter, die Tatsache, dass bei 190 Kindern keinerlei nennenswerte Verletzungen zu beklagen waren und die letztendlich ‚Super Stimmung‘ auf der Piste und im Haus haben uns den Abschied nicht leicht gemacht.

Um 21:30 Uhr bogen zwei voll beladene Busse in Richtung Wächtersbach um die Ecke, wo sie wohlbehalten um 05:00 Uhr morgens vor den Augen der freudig wartenden Eltern auf dem Schulparkplatz ihre Türen öffneten.

Das Organisationsteam um Anja Barwich, Rainer Donat und Dieter Weber bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei seinen Teams für die tatkräftige Unterstützung und den unermüdlichen Einsatz sowohl als Skilehrer auf der Piste, als auch bei den ständig im Haus anfallenden Diensten wie Skiausleihe, Zimmerdurchgänge, Sportangebote, Schwimmbadbesuche, ‚Gute-Nacht‘- Kontrollen, Überprüfung der Stadtgänge, Arztbesuche und und und!

Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Referendar Daniel Unkrich, der mit seiner Handreichung für eine einheitliche Anfängerschulung (Stationsbetrieb) sehr erfolgreich dazu beigetragen hat, die Anfängerschulung zu perfektionieren und uns die Arbeit in der Anfängerschulung um ein Vielfaches erleichtert und effizienter gemacht hat. Die positive Bilanz und die freudvolle Arbeit im Parcours bestärken uns darin, das Konzept in den nächsten Jahren fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

 

Danke an alle Kollegen: Rüdiger Führlich, Mathias Fauslstich, Daniel Unkrich, Sascha Trupp, Christiane Edo Ros, Gabi Drews, Maja Wiemann.

Danke auch an unsere Studenten: Jana Unkrich, Susanne Keim, Olaf Jahn, Peter Krüger, Katrin Seidner, Heiko Dietrich, Knut Krüger.

Wir, das Skiteam der FAG, freuen uns schon jetzt auf den nächsten Jahrgang  im Februar 2015 und erhoffen uns eine ebenso erfolgreiche und tatkräftige Unterstützung vom schulinternen und auch externen ‚Personal‘.

 

Skifreizeit 2014 Bilder



Skifreizeit der FAG – ein fester Bestandteil des Schulprogramms

In diesem Jahr hieß es für 141 Schüler und Schülerinnen aus sechs Klassen des Real- und Gymnasialzweiges sowie einem Vertreter der Hauptschule „Zauchensee, wir kommen!“
Am 27.2.2012 starteten die ersten 68 Schüler der Klassen 8a, d, e, i und k mit fünf Sportkollegen, einer Hausaufsicht und einem Studenten voller Erwartung in Richtung Alpen. Kaum richtig angekommen, wurden die Zimmer in Beschlag genommen, Koffer ausgepackt und das Haus inspiziert. Alles da – Turnhalle – Internetzugang – Tischkicker – TT – Skikeller und der Getränkeautomat, aber wo sind die Skischuhe und Ski?
Ah, … selber holen im nahegelegenen Sportgeschäft. Na dann los. Vollgepackt und mit nicht mehr ganz so erwartungsvollen Gesichtern ging es zurück zum Ennshof. Ski fahren soll Spaß machen? Na da muss aber noch einiges passieren.
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet hieß es am nächsten Morgen: „Auf die Bretter … fertig …los!“ „Na toll und wie soll das bitteschön gehen?“ In den nächsten Stunden stand Ski tragen, Bindung beherrschen, Bewegen in der Ebene, Roller fahren, erstes Aufsteigen und ‚die erste Abfahrt‘ mit Bremsen auf dem Lehrplan. Bereits nach zwei Stunden haben die ersten Gruppen den Tellerlift zu ihrem neuen Freund ernannt. Motiviert durch das schnelle Vorankommen ließen sich fast alle Schülerinnen und Schüler anstecken, sodass am Ende des Tages fast alle Schüler die erste Liftfahrt gemeistert hatten.
Die ‚Profis‘ unter den Schülern erkundeten in der Zwischenzeit das Radstädter Skigebiet. Sie staunten nicht schlecht, als sie am Nachmittag ihre Kameraden den ‚Babylift‘ runterdüsen sahen.
Müde aber glücklich darüber, dass Ski fahren doch Spaß machen kann, ging es um 15.30 Uhr zum Jugendhotel zurück. Bis zum Abendbrot standen Körperpflege, den Ort erkunden oder einfach nur Relaxen auf dem Plan. Für die Unermüdlichen unter den Schülern ging es nach dem Abendbrot noch einmal in die Turnhalle, bevor es um 22 Uhr hieß – Licht bitte aus – Nachtruhe!
Von Tag zu Tag wuchs die Routine, die Abfahrten wurden rasanter und die Abfahrten steiler. Egal, ob blaue oder rote Pisten, ob Neuschneeauflage oder aufgeworfene Hügel, wer den Dreh erst einmal raus hatte, konnte gar nicht mehr genug bekommen. Einige Gruppen ‚schaukelten‘ sogar zwei Täler weiter bis Kleinarl. Der freie Nachmittag wurde von vielen genutzt, um ins Erlebnisbad mit 8 m Freifallrutsche zu gehen oder Andenken zu kaufen.
Das Ende der Skiwoche kam viel schneller als erwartet. Das Skimaterial wurde zurückgegeben, Koffer gepackt und nach einem zünftigen Abschlussfest mit standesgemäßer Skitaufe und Disco wurden am nächsten Morgen die Zimmer geräumt. Viele wären gerne noch länger geblieben und so hielt sich der Jubel in Grenzen, als am 03.02.2012 um 8. 30 Uhr die Busse mit der ‚Ablösung‘ um die Ecke bogen. Die 73 Neuen der Klassen 8d, g und h mit ihren Begleitern Barbara Brückner, Anja Barwich, Andreas Sieber und Tanja Relecker verließen, müde von der Nachtfahrt aber voller Erwartung, was die Anderen zu berichten hatten, den Bus.
Die einen Koffer raus aus dem Bus, die anderen rein, nur nichts verwechseln und auch keinen Schüler vergessen. Keine halbe Stunde später, ein kurzes Hupen und die Busse verschwanden wieder um die Ecke.
Für drei Lehrkräfte und den Studenten hieß es nun: Auf in die zweite Runde. Verstärkt durch das neue Personal ging es ohne Verschnaufpause, bei frostigen – 15 °C zur Skiausleihe. Zimmer wurden zugewiesen und es war sogar noch Zeit, um sich mit dem neuen Material vertraut zu machen.
Das Wetter zeigte sich in der zweiten Woche von seiner frostigen Seite. Die Temperaturen sanken nachts auf -25°C und auch tagsüber kletterte das Thermometer nur selten auf über – 10°C. Obwohl es den meisten gar nicht so kalt vorkam, waren es doch so viele neue Eindrücke, die es zu verarbeiten galt. Am Nachmittag ging es gestärkt und aufgewärmt wieder auf die Bretter.
Die Skiarena Zauchensee bot ideale Pistenbedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Auch in der zweiten Woche hatten die meisten Schüler den Dreh mit den Kurven schnell raus und die ‚Weltcup-Piste‘, auf der die Weltspitze sonst um Zehntel-Sekunden kämpft, war gar nicht mehr so steil, man muss sich halt nur etwas Zeit lassen.
Der Besuch im Schwimmbad musste diese Woche leider ausfallen – bei 1600 Besuchern wäre das Rutschen zur Geduldsprobe geworden. Dann lieber eine Extraeinheit Turnhalle und Spiele. Disco und Karaoke rundeten den Tag ab.
Das große Engagement jedes einzelnen Kollegen, die tatkräftige Unterstützung unseres Studenten während des Skikurses und die Gastfreundschaft unserer Herbergseltern haben wieder einmal mehr dazu beigetragen, dass sich Schüler und Lehrer von einer ganz anderen Seite kennengelernt haben.
An dieser Stelle möchte sich das Organisations-Team, Dieter Weber, Anja Barwich und Rainer Donat, nochmals herzlich bei seinen Kollegen für ihren überdurchschnittlichen Einsatz bedanken: Diana Appich, Gerhard Eidt, Rüdiger Führlich, Anne Ohlenburger, Michelle Schindler, Olaf Jahn, Bärbel Brückner, Rüdiger Führlich, Tanja Relecker und Andreas Sieber.


Im kommenden Schuljahr wird die Jahrgangsstufe 8 zum letzten Mal auf Skifreizeit gehen. Grund: die Vielfachbelastung in dieser Jahrgangsstufe - Vergleichsarbeit, Frankreichaustausch, Konfirmation, Konfirmationsfreizeit … beanspruchten die Schüler und den Geldbeutel ihrer Eltern in den letzten Jahren doch erheblich – es blieb ja kaum noch Zeit für die Schule!
Künftig wird die Skifreizeit nun in der Jahrgangsstufe 7 durchgeführt. Für die Schulleitung und das Organisationsteam „Skifreizeit“ bedeutet dies, dass im Schuljahr 2012/2013 nicht wie üblich 6 – 7 Klassen in zwei Wochen, sondern 15 Klassen (ca. 440 Schüler) in 4 Wochen, organisiert und koordiniert werden müssen. Die Termine sind schon reserviert und die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren.

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