Beiträge

Gleis: „Zahlen an der Friedrich-August-Genth-Schule reichen für Oberstufe aus“

Auf der Grundlage der aktuellen Zahlen für die Friedrich-August-Genth-Schule nimmt Schulleiter Gerhard Gleis zur Diskussion um eine gymnasiale Oberstufe Stellung.

Für die Schulleitung der Friedrich-August-Genth-Schule sei es nachvollziehbar, dass das Hessische Kultusministerium und der Schulträger seine Zustimmung zur Einrichtung einer weiteren Oberstufe im Ostkreis an belastbare Schülerzahlen koppelt, damit eine derartige Organisation zukunftsträchtig sei. Wird dieses Kriterium zugrunde gelegt, gehe die Friedrich-August-Genth-Schule mit großem Optimismus in die Entscheidungsphase, erklärte Schuleiter Gerhard Gleis.
So haben in diesem Schuljahr 101 Schülerinnen und Schüler die Jahrgangsstufe 9 (G 8) des gymnasialen Zweiges verlassen. Bis auf einen Schüler setzten alle Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn in einem Gymnasium fort, das zur allgemeinen Hochschulreife führe. Ein Schüler wechsele in die Fachoberschule.
Von den 79 Schülerinnen und Schülern aus den drei zehnten Klassen des Realschulzweiges erreichten 42 Schülerinnen und Schüler den qualifizierenden Realschulabschluss und damit die Berechtigung zum Übertritt in eine gymnasiale Oberstufe. 26 dieser Schülerinnen und Schüler wechselten nach den Sommerferien in eine Schule, die zur allgemeinen Hochschulreife führe, und 21 Schülerinnen und Schüler des Realschulzweiges besuchten im kommenden Schuljahr eine Fachoberschule.
„Damit verlassen 143 Schülerinnen und Schüler zum Ende dieses Schuljahres die Friedrich-August-Genth-Schule mit der Berechtigung zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe. 127 Schülerinnen und Schüler davon streben  tatsächlich die allgemeine Hochschulreife an. Berücksichtigt man dann noch, dass auf Grund von G 8 die Schülerzahl in dem diesjährigen Abgangsjahrgang des Gymnasialzweiges im Vergleich zu den Folgejahrgängen eher gering ist, kann davon ausgegangen werden, dass die im Hessischen Schulgesetz geforderte Mindestzahl von 80 Schülerinnen und Schülern für die Einrichtung einer Oberstufe dauerhaft deutlich überschritten werden wird“, betonte Direktor Gerhard Gleis.