Beiträge

Bundesweiter Vorlesetag auch an der Friedrich-August-Genth-Schule

Vor wenigen Tagen fand der bundesweite Vorlesetag statt. Dies ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen sowie Deutsche Bahn Stiftung und verfolgt das Ziel, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen. Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor.

Im Rahmen des "November literarisch" und als Abschluss der Buchausstellung nahm in diesem Jahr die Friedrich-August-Genth-Schule teil. Hierbei war das Ziel, jede Unterrichtsstunde mit einer kurzen Lesung beginnen und enden zu lassen.

Die Klasse 5i von David Stehling hatte bereits im Vorfeld genau besprochen, welche Schülerinnen und Schüler in welchen Unterrichtsstunden lesen sollten. Luisa Buchholz aus der Klasse 5h las zu Beginn des Kunstunterrichts ihrer Klasse einen Ausschnitt aus der beliebten Buchreihe „Gregs Tagebuch“ vor. Der Sportunterricht bei Tanja Relecker begann und endete gemütlich mit Vorlesungen auf Turnmatten. Luis Fleckenstein (Klasse 9L) las seinen Mitschülerinnen und Mitschülern inmitten der Buchausstellung aus dem Buch „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf vor. Die Klasse 5k nutzte die Deutschstunde, um die Buchausstellung zu besuchen und dort Ausschnitte aus mehreren Büchern abwechselnd vorzulesen. So ergaben sich nicht nur viele Vorleser, sondern auch zahlreiche Anregungen für neue Buchwünsche und die Bestellzettel wurden fleißig gefüllt. Die Klasse 9H trotzte dem Regen, hatte sie sich doch für die Deutschstunde im Vorfeld überlegt, eine Vorlesung an einem besonders ungewöhnlichen Ort stattfinden zu lassen und so standen 27 Schülerinnen und Schüler mit Regenschirmen bewaffnet im „Schiff“ neben dem Lehrerzimmer. Waren keine Lesebücher vor Ort, so wurde dennoch vorgelesen, indem man kurzerhand eines der Fachbücher aus dem Unterricht nutzte, denn wichtig war an diesem Tag: Möglichst viele Vorleser finden!