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167 neue FAGler

Mit Beginn des Unterrichtes nach den Sommerferien besuchen 167 Schülerinnen und Schüler neu die Friedrich-August-Genth-Schule. In einer Feier in der Turnhalle der kooperativen Gesamtschule wurden am Dienstag 118 Schüler in fünf Klassen des gymnasialen Zweiges, 43 Schüler in zwei Klassen des Realschulzweiges und sechs Schüler in die kombinierte Klasse 5/6 des Hauptschulzweiges aufgenommen. Die Feier wurde umrahmt von zwei Liedbeiträgen der Minimaxis, dem Chor der fünften und sechsten Klassen, unter Leitung von Gabriele Stief, die von der Schulband unter Leitung von Jürgen Gerlach begleitet wurden. Im neuen Schuljahr besuchen 1145 Schülerinnen und Schüler die Friedrich-August-Genth-Schule.

In seiner Ansprache begrüßte Schulleiter Gerhard Gleis neben den neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern und Großeltern die Klassenleitungen Barbara Brückner, Carina Schauermann, David Stehling, Dorina Schulz und Mathias Faulstich, die die Neuen im Gymnasialzweig übernommen haben. Im Hauptschulzweig wird der Leiter des Zweiges, Frank Kulke, die Klassenlehrerfunktion in der Kombiklasse 5/6 ausüben. Im Realschulzweig übernehmen Anne Wolff und Daniel Unkrich die neuen Klassen. Auch die Zweigleitungen Maurice Pinkert (Gymnasialzweig) und Ute Wörner (Vertretung Realschulzweig) nahmen an der Feier ebenso teil wie die Koordinatorin zu den Grundschulen, Katja Asimyadis.

Schulleiter Gleis betonte, dass es wichtig sei, Schule als gemeinsames Projekt von Lehrkräften und Eltern zu begreifen. Denn nur im Dialog könne man wichtige Voraussetzungen für eine positive Lernatmosphäre schaffen, in der die Kinder sich entwickeln könnten. Erwachsene hätten die Aufgabe die Kinder zu begleiten, ihnen Mut zu machen, sie zu unterstützen, sie für das zu loben, was sie können und sie nicht für das zu tadeln, was ihnen noch nicht gelingt. Fördern und fordern seien wichtige Ziele, die auch in der Schule Relevanz besäßen. Kindern müsse die Zeit zur Entwicklung gegeben werden. Ausdrücklich prangerte Gerhard Gleis die Situation der Kinder in Syrien an, wo Kinder täglich in mörderischer Weise mit dem Tod konfrontiert werden und erklärte, dass sich dann niemand wundern dürfe, wenn Menschen dieser Hölle entfliehen wollten. Auch in Wächtersbach lernten 33 Flüchtlings- und Zuwanderkinder in zwei Intensivklassen die deutsche Sprache, damit sie möglichst bald in Regelklassen wechseln können.

Die Friedrich-August-Genth-Schule unterbreite auch in diesem Schuljahr eine Reihe von Hilfsangeboten in der pädagogischen Mittagsbetreuung, die die Hausaufgabenbetreuung an vier Wochentagen, Förderkurse in einzelnen Fächern und ein abwechslungsreiches Angebot im Neigungsbereich umfassten. Auch die Schülerpaten, das sind Schülerinnen und Schüler aus neunten und zehnten Klassen, stehen den Neuen bei Fragen zur Verfügung und nahmen „ihre“ Klassen in Empfang.