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Jubiläumsfeierlichkeiten des Fördervereins der Friedrich-August-Genth-Schule am 17.Juni 2016 mit Theater-Uraufführung und Schulband

 

 

Die Theater-Wahlpflichtkurse der Friedrich-August-Genth-Schule haben in den letzten Jahre schon viele sehr verschiedene Stücke aufgeführt: von Musicals über Kriminalgeschichten, Märchenhaftes, Sozialkritisches bis hin zu Science-Fiction und (aktualisierten) Klassikern. Der diesjährige Kurs der Jahrgangsstufe 10 setzt die Reihe der darunter vorhandenen Eigenproduktionen fort. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum dreißigjährigen Bestehen des Fördervereins kommt das etwa einstündige Theaterstück „Und meistens kommt es anders“ am Freitag, dem 17. Juni 2016, um 18 Uhr in der Aula der Schule zur Aufführung.

 

Hierfür haben die Teilnehmer des Kurses recherchiert und jeweils Referate zu geschichtlichen Ereignissen, Lebensgefühl, Gepflogenheiten und Ansichten innerhalb eines Jahrzehnts gehalten. In gemeinsamen Improvisationen und Gesprächen wurde die Grundlage gelegt, anhand derer die Leiterin des Kurses, Beate Moritz-Mayer, die Szenenfolge ausformulierte. Ausgangspunkt war folgender Gedankengang: Leben heißt wachsen und sich verändern. Wie viel Lebensplanung darf sein? Wie viel Spontaneität? Wie kommt man damit klar, wenn der Mensch zwar denkt, aber Gott oder das Schicksal lenkt? Haben die „Oma-Generation“ und die Jugend etwas gemeinsam? Können wir aus den „ollen Kamellen“ des letzten Jahrtausends auch heute noch etwas lernen? Von einer Generation, die Unvorstellbares geleistet hat, zum Beispiel ohne Handy groß zu werden…

Die Situation der Rahmenhandlung beginnt folgendermaßen: Elise wollte mal Ärztin werden. Aber die Zeitgeschichte hat ihre Planungen torpediert. Lenas Freund Dennis interessiert sich offenbar zu sehr für ihre Freundin Patricia. Das macht Lena einen Strich durch die Rechnung. Die beiden Frauen freunden sich an, obwohl 70 Jahre zwischen ihnen liegen…

Zwar ist die dabei zentrale Figur namens „Elise Selcher, geborene Schiller“ fiktiv, doch steht sie stellvertretend für eine ganze Generation. Die Zuschauer sind eingeladen, den Stationen von Elises Leben, aber auch Ereignissen deutscher Geschichte zu folgen und die oben genannten Fragen für sich zu beantworten.

 

Wie in den letzten Jahren üblich, gibt es einen Tag zuvor, am Donnerstag, dem 16. Juni, eine Schülervorstellung, zu der sich achte Klassen der Schule anmelden können. Für eine kurze unterrichtliche Vorbereitung in den Fächern Deutsch oder Geschichte steht Übungsmaterial zur Verfügung.

 

Der Förderverein der Schule unterstützt die kulturelle Arbeit der Schule seit vielen Jahren maßgeblich. Die Aufführung in der Aula der Schule beginnt am Freitag, dem 17. Juni 2016, bereits um 18.00 Uhr, damit das Jubiläum mit akademischer Feier und Auftritten der Schulband in einem anschließenden gemeinsamen Fest mit allen Gästen begangen werden kann.