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Die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule im Einsatz für ein barrierefreies Wächtersbach

Die Schülerinnen und Schüler der WPU-Gruppe „Soziales Lernen“ der Friedrich-August-Genth-Schule haben vor wenigen Tagen nach intensiver Vorarbeit mit der Umfrage in Form eines Fragebogens begonnen, welche der ortsansässigen Unternehmen als „barrierefrei“ oder „behindertengerecht“ einzustufen sind.

Bereits zu Beginn des Schuljahres haben die Schülerinnen und Schüler der WPU-Gruppe „Soziales Lernen“ gemeinsam mit Achim Freund und der Unterstützung der Stadt Wächtersbach durch Bürgermeister Andreas Weiher begonnen, die Idee einer Broschüre für Menschen im Rollstuhl, umzusetzen. Ziel ist es, Menschen im Rollstuhl Informationen über Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in Wächtersbach zu geben, die sie selbstständig nutzen können.

Hierfür wurde ein Fragebogen konzipiert, der insbesondere an Einzelhandelsgeschäfte und Cafés verteilt worden ist, anhand dessen festgestellt werden soll, welches dieser Geschäfte als „barrierefrei“ oder „behindertengerecht“ einzustufen ist. In einer Broschüre sollen diese Geschäfte schließlich entsprechend ihrer Zugänglichkeit aufgeführt werden, sodass ein Rollstuhlfahrer vorab planen kann, inwiefern er sich ohne Hilfe dort aufhalten kann.

Laut Herrn Freund böten die Stadt Wächtersbach und deren Umgebung zahlreiche Wege und Möglichkeiten sich als Rollstuhlfahrer frei zu bewegen, wenn man beispielsweise die sehr gut ausgebauten Fahrradwege betrachte. Aus diesem Grund sei Wächtersbach ein attraktives Reiseziel und sollte durch solch eine Broschüre weitere mögliche Aktivitäten und Freizeitplanungen transparent machen. 

Mit der Unterstützung der Inhaber und Mitarbeiter der Wächtersbacher Unternehmen soll dieses Ziel möglichst bald erreicht werden. Dafür setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule mit ihrer Lehrerin Cristina Lehrian gerne und tatkräftig ein.