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Schulamtsleiterin Sylvia Ruppel gratuliert Filmteam

Kurz vor Beginn der Sommerferien besuchte die Leiterin des Staatlichen Schulamtes, Leitende Regierungsdirektorin Sylvia Ruppel, die Friedrich-August-Genth-Schule. Nach einem kurzen Gespräch mit Schulleiter Gerhard Gleis über schulorganisatorische Fragen ließ es sich Sylvia Ruppel nicht nehmen dem erfolgreichen Filmteam um Leon Roskoni zur Nominierung des Filmes „TanzSchritte“ als bester Film im Rahmen des hr-Filmwettbewerbes „Deine Ausbildung – Du führst Regie!“ zu gratulieren.

Leon Roskoni, der mit seiner Gruppe den Besuch der Schulamtsleiterin sehr sorgfältig vorbereitet hatte, empfing den Gast in der Aula der Schule. Bevor die Langfassung des Siegerfilms Amtsleiterin Sylvia Ruppel, die auf Grund anderweitiger dienstlicher Verpflichtungen zur Premiere nicht anwesend sein konnte, vorgeführt wurde, informierte Leon sehr ausführlich über die Entstehung des Filmes. Nach seinem Wechsel von der Haupt- und Realschule Birstein an die Friedrich-August-Genth-Schule vor einem Jahr habe er sich erneut zum Ziel gesetzt, an der Ausschreibung des hr mit einem Filmbeitrag auch an der neuen Schule teilzunehmen.

So wurde die Projektidee erstmals im Dezember 2014 den Klassensprecherinnen und Klassensprechern der achten bis zehnten Klassen der Friedrich-August-Genth-Schule vorgestellt. Nach dieser Vorstellung meldeten sich aus den Klassen 104 Schülerinnen und Schülern, die Interesse hatten, an dem Projekt mitzuarbeiten. Nach einem ausführlichen „Casting“ kristallisierte sich dann ein Team von rund 40 Schülerinnen und Schülern heraus, die sich in unterschiedlichen Arbeitsgruppen dem Projekt widmeten. Es musste ein Drehbuch erstellt werden. Diese Aufgabe übernahmen Anna-Lena Simon und Jan Luca Woratschek. Das musikalische Leitmotiv komponierteLaura Hauke als Klavierbeitrag.

Mitte Januar war das zwanzigseitige Drehbuch filmfertig. Von Mitte Februar bis Ende März wurde dann gedreht. Drehorte waren Frankfurt, Wächtersbach, Bad Orb und Birstein. Gedreht wurde im Wesentlichen in der unterrichtsfreien Zeit am Nachmittag und am Wochenende, aber für Planung und Absprachen mussten im Einvernehmen mit Direktor Gerhard Gleis auch Unterrichtsstunden verwendet werden. Nach Abschluss der Dreharbeiten musste nach den Vorgaben des hr eine maximal siebenminütige Kurzversion geschnitten werden, die Mitte April als Wettbewerbsbeitrag eingereicht wurde. Die Langversion stellte Leon Roskoni am 10. Juli 2015 fertig, sodass sie am 16.07.2015 bei der Premiere uraufgeführt werden konnte. Leon Roskoni bemerkte, dass während der Dreharbeiten immer mehr Schülerinnen und Schüler Interesse an der Arbeit zeigten, das Team immer stärker zusammenwuchs und sich soziale Kompetenzen entwickelten, die zur Stärkung der Persönlichkeit bei den Gruppenmitgliedern entscheidend beitrugen. Nicht immer stießen die unterrichtlichen Fehlzeiten auf das erforderliche Verständnis, sodass zusätzlich zu den Dreharbeiten weitere Schwierigkeiten überwunden werden mussten. Überwältigend positiv sei die Rückmeldung für die Gruppe gewesen, nachdem die Kurzversion den Klassen der Friedrich-August-Genth-Schule vorgeführt worden sei.

Nach diesem Informationsteil durch Leon Roskoni wurde der Film vorgeführt. Sylvia Ruppel zeigte sich beeindruckt von der inhaltlichen und technischen Leistung, die im Film deutlich wurde. Angesichts dieser hervorragenden Leistung, sage ich: „ Chapeau“. Die Aufgabenstellung des hr ist in jeder Hinsicht mit diesem Film zu 100 % erfüllt. Der Film greife ein wichtiges Thema in einer einfühlsamen Weise auf, die unter die Haut geht. Die technische Umsetzung ist perfekt und von größter Professionalität.“ lobte die Schulamtsleiterin den Film und sprach dem Filmteam ihre Anerkennung und größte Wertschätzung aus.

Gemeinsam mit Schulleiter Gerhard Gleis stellte die Leitende Direktorin fest, dass sich eine Schule glücklich schätzen könne, solche Schülerinnen und Schüler an ihrer Schule zu haben, die mit so viel Kreativität, Selbstständigkeit, Konsequenz und Durchhaltevermögen an einem Projekt über einen so langen Zeitraum mit einem derartigen Erfolg arbeiteten und Lehrkräfte, die dieses Engagement unterstützten.  „Schule ist mehr als Vokabel lernen“, wiederholte Gerhard Gleis seine Äußerungen bei der Erstaufführung des Films. Er sei stolz darauf, dass die Filmgruppe diese anforderungsreiche Aufgabe  gelöst habe. „Damit habt ihr gezeigt, was in euch steckt und wozu ihr in der Lage seid, wenn euch eine Thematik interessiert.“

Zum Abschluss überreichte Leon Roskoni der Schulamtsleiterin eine DVD mit dem Film.

auf dem Bild hinten von links nach rechts:

Leon Roskoni, Simon Holzmann, Lucas Just, Jan Luca Woratschek, Elias Müller,

Maximilian Weisbecker, Schulamtsleiterin Sylvia Ruppel;

vorne: Emily-May Jung, Laura Hauke