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Hessischer Kultusminister verleiht Gütesiegel an

Friedrich-August-Genth-Schule

Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz hat in einer Feierstunde in Wiesbaden der Friedrich-August-Genth-Schule das Gütesiegel für Schulen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern, verliehen.

Damit gehört die Friedrich-August-Genth-Schule zu rund 180 von ca. 2000 hessischen Schulen, denen dieses Zertifikat überreicht worden ist.

Damit hat Staatsminister Lorz die vielfältigen unterrichtlichen und organisatorischen Aktivitäten der Schule zur differenzierten Förderung der Schülerinnen und Schüler anerkannt und bescheinigt, dass an der Wächtersbacher Gesamtschule neben Formen der inneren Differenzierung durch beispielsweise die Unterrichtsorganisation der Selbstständigen Freien Arbeit auch im Rahmen der Pädagogischen Nachmittagsbetreuung vielfältige Unterrichtsangebote auf freiwilliger Basis zum Unterrichtsalltag gehören, durch die die individuellen Stärken der Jugendlichen angesprochen und gefördert werden können. Im musisch – künstlerischer Bereich sind Percussions, Trommeln, Improvisationstheater, Film, Kunst, Töpfern, der prämierte Nähkurs, Chöre, Schülerband, Musical, Frühlingskonzert, Kammermusikabend als feste Bestandteile schulischer Arbeit im Schulprogram verankert. 

Seit Jahren gibt es an der Friedrich-August-Genth-Schule eine Schülerzeitungs-AG. Der eXpress nimmt alljährlich erfolgreich am Wettbewerb hessischer Schülerzeitungen teil. Auch in diesem Jahr wurde unsere Schülerzeitung bei dem Wettbewerb ausgezeichnet: Bei der Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse am 11.10.2014 wurde der eXpress als zweitbeste hessische Schülerzeitung in der Kategorie „Mittelstufenzeitung Realschulen/Gesamtschulen" ausgezeichnet, im Jahr davor sogar als beste Schülerzeitung. Die Reportage „Das Dorfkind“, die eine Redakteurin des eXpress verfasst hat, wurde 2014 als zweitbester Einzelartikel Hessens prämiert.

Die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben in unterschiedlichen Bereichen gehört zur Schulkultur und hat besonders in diesem Schuljahr sehr erfreuliche Ergebnisse erbracht. So hat eine Schülergruppe selbstständig an einem hessenweiten hr-Filmwettbewerb teilgenommen. Das entstandene Produkt wurde als bester Film prämiert. Eine Schülerin aus einer neunten Gymnasialklasse hat beim Bundeswettbewerb Latein eine dritten Preis erreicht und die Schülergruppe Spanisch als dritte Fremdsprache wurde beim Bundeswettbewerb der spanischen Botschaft  mit ihrem Filmbeitrag in Berlin mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

An der Friedrich-August-Genth-Schule wird besonders darauf geachtet, nach Möglichkeit auch hochbegabte Schülerinnen und Schüler zu identifizieren; hierbei wird auch berücksichtigt, dass eine extrem hohe Begabung nicht automatisch an eine besonders hohe Leistung gekoppelt sein muss. Unter anderem auch deswegen ist eine Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle BRAIN wichtig und notwendig, da so Klarheit darüber erlangt werden kann, ob eine Schülerin oder ein Schüler tatsächlich wegen ihrer/seiner Hochbegabung im Unterricht auffällig geworden ist oder ob z.B. einer eventuellen „Minderleistung“ andere Ursachen zugrunde liegen, betonen Lisa Kadach und Mark Zadra.

„Wir wollen in einem Schulklima, das durch Offenheit, Diskursfähigkeit, Toleranz  und Akzeptanz gekennzeichnet wird, Schülerinnen und Schülern Mut machen ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und zu erproben,“ macht Schulleiter Gerhard Gleis deutlich. Dies zu sichern und weiterzuentwickeln ist eine ständige Aufgabe, der sich die Schulgemeinde stellen muss. Studienrätin Lisa Kadach und Studienrat Mark Zadra werden Eltern und Lehrkräften als Ansprechpartner in Fragen der Hochbegabung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

auf dem Bild (von links nach rechts): Schulleiter Gerhard Gleis, Kultusminister Prof. Dr. Lorz,

Lisa Kadach, Mark Zadra, Schulpsychologin Almon vom Staatlichen Schulamt in Hanau