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Skifreizeit der FAG in Zauchensee

Unvergessliches Erlebnis für 192 Schüler

Auch in diesem Jahr hieß es wieder für 192 Schüler des Gymnasial- und Realschulzweiges sowie fünf Schüler aus der Hauptschule: „Zauchensee, wir kommen!“

Am Tag der Zeugnisausgabe starteten morgens um 5 Uhr 101 Schüler der Klassen 7g, 7h, 7k und 7e in 3 Bussen mit ihren Begleitern Ramona. Walz, Olav Schäfer und dem Studenten Olaf Jahn in Richtung österreichische Alpen, wo sie vom Organisationsteam der Skifreizeit – Anja Barwich, Rainer Donat, Dieter Weber und Daniel Unkrich bereits erwartet wurden. Kaum richtig angekommen, wurden Koffer geschleppt, Zimmer in Beschlag genommen und das Haus inspiziert. Alles da – Turnhalle – Tischtennis-Platten – Tischkicker – Getränkeautomat und natürlich das unverzichtbare WLAN und der Skikeller …. Aber wo sind die Skier und die Skischuhe? Hier soll doch Ski gefahren werden?! Ah… selber holen ist angesagt, aus dem nah gelegenen Intersport. Na dann los. Vollgepackt und mit nicht mehr ganz so erwartungsvollen Gesichtern ging es zurück zum Ennshof. Ski fahren soll Spaß machen? – Na, da muss aber noch einiges passieren!

Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, hieß es: “Auf die Bretter fertig, los!“ 

Der eigens für unsere Gruppe eingesetzte Skibus fuhr uns nun täglich direkt von der Haustür aus in die 15 Minuten entfernte Weltcuparena Zauchensee. Fleißig wurden das Bewegen in der Ebene, erstes Aufsteigen, die ersten Abfahrten und der Schneepflug geübt. In der Mittagspause haben Daniel Unkrich und Anja Barwich mit der tatkräftigen Unterstützung von den Studentinnen Jana und Susanne am Tellerlift einen Übungsparcours, bestehend aus Slalom-, Ausweich-, Brems-, Rückwärts- und Übersteiger-Station (später noch ergänzt durch eine Sprungschanze und einen Stangenwald), aufgebaut.

Wer das Bremsen beherrschte, wurde in das Tellerlift fahren eingewiesen und konnte dann selbstständig, mittels Stationskarten, an der individuellen Verbesserung seiner Fahrtechnik arbeiten. Die Stationen mit ihren bunten Hütchen, Slalomstangen, Pinseln, Lochstangen sprachen die Schüler an, sie zeigten sich deutlich motivierter  als beim herkömmlichen ‚Stehen‘ in der Gruppe. Jeder konnte sein  Lerntempo selber bestimmen und musste sich nicht durch ‚schneller Lernende‘ unter Druck gesetzt fühlen. Für die individuelle Korrektur standen vier Skilehrer mit Rat und Tat zur Seite.

Auch die durch den Förderverein der FAG finanzierten Kurzski von Elan kamen wieder voll zum Einsatz – ermöglichen sie den ‚ängstlicheren Schülern‘ einen angstfreien Einstieg in den Skisport. An dieser Stelle nochmal ein herzlichen Dankeschön von der Schule an den Förderverein.

Schüler, die den Parcours mehrmals sicher und kontrolliert durchfahren hatten, erhielten einen ‚Grünen Punkt‘ und wurden in Kleingruppen mit einem Skilehrer ins Skigebiet ‚entlassen‘.

Motiviert durch die tollen Ergebnisse der Mitschüler im Parcours ließen sich fast alle Schüler anstecken, so dass am Ende des 2. Tages alle Schüler die erste Liftfahrt erfolgreich gemeistert haben.

Die ‚Profis‘ unter den Schülern arbeiteten in der Zwischenzeit mit  Rüdiger Führlich an ihrem skifahrerischem Können. Kurzschwünge, langgezogene Radien, Carving standen ebenso auf dem Programm wie Buckel fahren und ‚Schlange fahren‘. So wurden aus Rohdiamanten langsam echte Edelsteine.

Glücklich darüber, dass Ski fahren doch Spaß machen kann, ging es gegen 15:30 Uhr zurück ins Jugendhotel nach Altenmarkt. Bis zum Abendbrot standen Körperpflege, Ortserkundungen und Relaxen auf dem Plan. Nach dem Abendbrot noch mal schnell ein Stündchen in die Turnhalle und um 21:30 hieß es ‚Licht aus – Nachtruhe‘!

In den folgenden Tagen wurde viel geübt und an der Technik gefeilt. Immer längere und anspruchsvollere Strecken wurden zurückgelegt. Egal ob blaue, rote oder sogar schwarze Pisten, ob Neuschnee oder aufgeworfene Hügel, wer den Dreh erst einmal raus hatte, konnte gar nicht mehr genug bekommen. Der freie Nachmittag wurde von vielen Schülern genutzt, das Erlebnisbad mit Freifallrutsche unsicher zu machen oder im Ort shoppen zu gehen.

Das Ende der Skiwoche kam wieder mal viel zu schnell. Nach einer ausgelassenen Disco hieß es Koffer packen, Leihmaterial zurückgeben und ehe man sich versah, bog auch schon der Bus mit den „neuen“ 91 Schülern der Klassen 7i, 7L, 7d, 7f und 7a mit ihren Begleitern Katja Asimyadis und Karin Gerhardt-Hoell und einer neuen Studentin (Katrin) um die Ecke. Für Anja Barwich, Rainer Donat, Dieter Weber und den ‚Studenten‘ Joe Führlich, Daniel Unkrich, Jana Unkrich, Susanne Keim, Olaf Jahn sowie Jörg Baldewig hieß es: „Auf in die zweite Runde.“

Da die Zimmer noch nicht wieder bezugsfertig waren, ging es zuerst zur Skiausleihe. Nach einer kräftigen Mittagsmahlzeit konnten die Zimmer bezogen werden. Doch wer dachte, das war es für heute, hatte sich geirrt. Hausordnung und Pistenregeln wurden nochmals besprochen und dann folgte eine ‚Theoriestunde‘ in Sachen –‚Wie ziehe ich meinen Skischuh richtig an ….‘. Nicht genug der Schinderei ‚durften‘ alle Anfänger anschließend in voller Montur auf dem ‚Exerzierplatz‘ antreten – für die ersten Schritte im Schnee! Hundemüde, aber voller Erwartung ging es um 20 Uhr auf die Zimmer und um 20:30 hieß es für heute ’„Licht aus – Nachtruhe!“

Am nächsten ging es dann endlich richtig los! Die Skiarena Zauchensee bot auch in der 2. Woche ideale Bedingungen für Anfänger und Könner. Dank der großzügigen Unterstützung der Liftgesellschaft durften wir wieder unseren Stationsparcours am Übungslift stecken und konnten den Anfängern so optimale Voraussetzungen zum Lernen schaffen.  Es wurde wieder viel in Eigenregie an den Stationen geübt und an der Technik gefeilt, sodass binnen kürzester Zeit die meisten Schüler die Pisten im Skigebiet ’erobert‘ hatten. Bei strahlendem Sonnenschein und leeren Pisten konnten alle Schüler die Abfahrten auf den breiten Familienpisten, den langen Ziehwegen durch verschneite Wälder oder auch auf der Weltcuppiste in vollen Zügen genießen.

Dank des großen Engagements jedes einzelnen Kollegen und durch die tatkräftige Unterstützung unserer Studenten sowie der unschlagbaren Gastfreundlichkeit unserer Herbergsfamilie können wir wieder mal auf eine rundum erfolgreiche und nahezu verletzungsfreie Fahrt zurückblicken.

An dieser Stelle möchten sich die Schulleitung und das Organisationsteam mit Anja Barwich, Rainer Donat und –leider zum letzten Mal – Dieter Weber nochmals herzlich bei den Kollegen für ihren Einsatz bedanken, die trotz Verletzung und Krankheit ihrem Dienst mit großem Engagement nachgekommen sind.

Unser Dank gilt in der ersten Woche: Unseren Kollegen Ramona Walz, Olav Schäfer sowie unseren Externen: Daniel Unkrich, Joe Führlich, Jana Unkrich, Susanne Keim, Olaf Jahn, Peter Krüger und Jörg Baldewig

In der zweiten  Woche: unseren Kolleginnen Katja Asimyadis, Karin Gerhardt-Hoell und den Externen: Daniel Unkrich, Joe Führlich, Jana Unkrich, Susanne Keim, Ola Jahn, Jörg Baldewig und Kathrin Seidner.

 

Unser besonderer Dank gilt den beiden Dezernenten im Staatlichen Schulamt, Erich Schleßmann und Joachim Pfannmüller, die durch ihre schnelle und unbürokratische Unterstützung geholfen haben, einen personellen Engpass auf der Betreuerseite der Fahrt zu vermeiden.     

Eine aktuelle Bildergalerie von den Fahrten wird in Kürze auf unserer homepage www.genth-schule.de zu finden sein.