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Schüler setzen sich für Behinderte ein

Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule setzen sich für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Behinderungen ein. Im Rahmen des AWO-Projektes, einem Wahlpflichtunterricht der Friedrich-August-Genth-Schule unter Leitung von Lehrerin Cristina Lehrian, zu dem sich Schülerinnen und Schüler aus den zehnten Realschulklassen angemeldet haben, unterstützen sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO.

In diesem Rahmen ist aufgefallen, dass der Lindeplatz nicht barrierefrei gebaut ist. Sowohl Menschen mit Rollstühlen als auch Müttern mit Kinderwagen ist es nicht möglich, die Pizzeria oder die Sitzplätze der Eisdiele zu erreichen.

Am 9.12.2014 hatten die Schülerinnen und Schüler einen Termin bei Bürgermeister Andreas Weiher im Rathaus. Die Gruppe hat das Stadtoberhaupt an Hand von Fotos über die missliche Lage aufgeklärt. Der Lindenplatz sollte barrierefrei gestaltet werden.

Bürgermeister Andreas Weiher freute sich über den Besuch. Er bedankte sich für das Engagement der Jugendlichen und hob hervor, „dass die Barrierefreiheit immer wichtiger für unsere Bevölkerung werde. Schließlich müsse es gewährleistet sein, dass insbesondere die immer größer werdende Anzahl der älteren Bevölkerung die bestehenden Einrichtungen erreichen könne. Dazu zähle zweifelsohne der schöne Lindenplatz mit seinen interessanten Gastronomiebetrieben“.

Den Jugendlichen wurde die volle Unterstützung durch Herrn Weiher zugesagt. Es stehen noch viele Verhandlungen mit allen Verantwortlichen an, bis eventuell eine Rampe gebaut werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler würden sich sehr darüber freuen, wenn sie so viel Unterstützung bekommen, wie es nur geht.

Wie die letzte Information aus dem Rathaus vermeldet, ist das Bauamt von Bürgermeister Weiher mit der Prüfung beauftragt worden. Jedoch werde eine kurzfristige Umsetzung nicht möglich sein. Hier spielen die Eigentumsverhältnisse, die rechtlichen und gesetzlichen sowie die finanziellen Gegebenheiten eine Rolle.