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Fahrt der 10. Gymnasialklassen nach Weimar

Die 10. Gymnasialklassen der Friedrich-August-Genth-Schule besuchten am Freitag, dem 27.06.2014, die Gedenkstätte Buchenwald und im Anschluss die Kulturstadt Weimar. Begleitet wurden sie von ihren Lehrerinnen Frau Bachmann, Frau Kiefer, Frau Spomer und Herrn Krieg.

Der Ausflug begann früh am Morgen mit einer längeren Busfahrt zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald. Mit Audioguides ausgestattet konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen selbstständig die Gedenkstätte erkunden. Trotz der vorherigen Aufarbeitung des Themas im Geschichtsunterricht waren die Schülerinnen und Schüler sehr ergriffen und konnten nicht nachvollziehen, wie Menschen zu diesen Taten in der Lage gewesen waren. Diese Eindrücke werden im Geschichtsunterricht und an einem nachträglichen Projekttag aufgearbeitet.

Der Nachmittag bot den Schülern ein Kontrastprogramm in Weimar. Nach einer kurzen Mittagspause wandelten die Schüler in der Hauptstadt der deutschen Klassik, aufgeteilt in vier Stadtführungsgruppen, auf den Spuren Goethes und Schillers und konnten die kulturelle Bedeutung des Ortes erfassen. Die Wohnhäuser und Alleen im klassizistischen Stil sowie die ausladende Architektur der NS-Zeit, die das Stadtbild prägen, veranschaulichten die bewegte Geschichte Weimars. Neben Goethe und Schiller lernten die Schüler unter anderem auch Anna Amalia kennen, deren Bibliothek leider nur von außen betrachtet werden konnte. Auch konnten sie  das Weimarer Nationaltheater sehen, das sie aus ihrem Geschichtsunterricht bereits daher kannten, da dort die Weimarer Verfassung ausgearbeitet worden war.

Am späten Nachmittag ging es dann wieder mit den Bussen zurück nach Wächtersbach. Nach 21 Uhr ging ein für die Schüler sicherlich langer Tag zu Ende, der ihnen zahlreiche Eindrücke bescheren und der einen Beitrag gegen das Vergessen leisten konnte.