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Astrid Brauer in den Ruhestand verabschiedet

Nach über 24 Jahren Dienst an der Wächtersbacher Friedrich-August-Genth-Schule ist Studienrätin Astrid Brauer in einer Feierstunde von Kollegium und Schulleitung in den Ruhestand verabschiedet worden.

Frau Brauer studierte von 1972 – 1977 die Unterrichtsfächer Biologie und Erdkunde für das Lehramt an Gymnasien an der Frankfurter Goethe-Universität. Nach dem Ersten Staatsexamen begann sie ihr Referendariat an der Ernst-Reuter-Schule I in Frankfurt. Dort legte sie 1979 ihr Zweites Staatsexamen ab und trat die erste Stelle als Studienrätin zur Anstellung an der Goetheschule in Frankfurt an. Auf Grund der überdurchschnittlichen Leistungen in den beiden Staatsprüfungen wurde Studienrätin Brauer vorzeitig in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen. Lobend wurde bereits damals festgestellt, dass Frau Brauer es verstehe, die Schüler unter Einsatz geeigneter Medien für das Thema zu motivieren. Hervorgehoben wurde auch, dass sie bei Landschulheimaufenthalten ihrer Klassen  „besonderen außerunterrichtlichen Einsatz“ zeige.

1987 zog die Familie dann in den Bergwinkel um. Nach Zeiten der Kinderbetreuung und damit verbundener Beurlaubung wurde Frau Brauer dann von Frankfurt in den Main-Kinzig-Kreis versetzt und trat 1989 ihren Dienst an der Gesamtschule Wächtersbach an. „Hier waren Sie über viele Jahre Vorsitzende der Fachkonferenz Biologie, haben die Sammlung betreut und sich zuverlässig um alles gekümmert, was für das Aquarium der Schule notwendig gewesen ist“, betonte Schulleiter Gerhard Gleis in seiner Ansprache. Im Schuljahr 2002/2003 nahm Studienrätin Brauer die Aufgaben der Beratungslehrerin für Suchtprävention und Drogenfragen an der Friedrich-August-Genth-Schule wahr. Kennzeichnend für den Biologieunterricht der Kollegin seien der Einsatz naturnaher Medien gewesen, die in ihrer Ursprünglichkeit dargeboten wurden, stellte Direktor Gleis augenzwinkernd fest. Da sei es schon einmal vorgekommen, dass ein Rindermagen oder ein Schweineherz noch in den Ferien in der Schule auffindbar waren.

Personalratsvorsitzender Rüdiger Schäfer und Schulleiter Gleis lobten die große Kollegialität der Pensionärin, ihre Offenheit und ihre Ausgeglichenheit, die  durch die tägliche Hektik niemals beeinträchtigt worden sei.

Bei Frau Brauer werde auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst wohl keine Langweile eintreten. Jetzt könne sie sich noch mehr als sonst um ihren großen Garten kümmern, sich ihren drei Enkeln widmen, ohne dass ein Stundenplan die Zeit hierfür bestimmt, und vor allen den Hobbies Lesen und Tanzen nachgehen. Kollegium und Schulleitung wünschen ihr hierfür alles Gute bei langer Gesundheit.