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Besuch bei den Römern

Vor einigen Tagen waren 50 LateinschülerInnen der 7. Jahrgangsstufe mit ihren Lehrern, Frau Juliane Voigt-Hosain und Herrn Godehard Goralewski, „zu Besuch“ bei Familie Nigidius, einer sehr wohlhabenden Familie, die vor über 2000 Jahren lebte. Das „Pompejanum“ ist ein Nachbau des römischen Hauses des Castor und Pollux, das im Jahre 79 nach Christus in der Stadt Pompeji verschüttet wurde.

König Ludwig I. von Bayern ließ dieses klassizistische Baudenkmal von 1840 – 1848 von seinem Münchner Hofbaudirektor in „seinem als bayerisches Nizza“ geschätzten Aschaffenburg errichten.

Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler unter anderem, wie der Hausherr sein Geld verdiente, wie sein Tagesablauf war, was er sich täglich um den Leib wickelte, weshalb im Atrium vormittags reger Betrieb herrschte, wofür die Hausfrau zuständig war, wie die Kinder erzogen wurden und was die vielen Haussklaven zu tun hatten.

Nach einer interessanten Führung hatten die SchülerInnen abschließend Gelegenheit, in kleinen Gruppen durch die Fußgängerzone der Stadt zu bummeln,  einen Blick in die Schaufenster der zahlreichen kleinen Lädchen zu werfen und sich mit einer fränkischen Spezialität für die Rückfahrt zu stärken.